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ZurQuelle Magazin

von und für Zaubernde

Neujahrsvorsätze sind zum Scheitern verurteilt. Und weil ZurQuelle das Scheitern liebt, schlagen wir euch ein paar Dinge vor mit denen ihr auf keinen Fall Erfolg habt. Damit 2018 genau so bescheiden wird, wie 2017.

1. Mehr Sport

Haha! Das wird nix. Lass es bleiben. Außerdem nimmt Sport den letzten Rest Sauerstoff aus deinem Gehirn, den du eigentlich zum Denken bräuchtest. Gefährlich ist es auch noch. Let’s face it: Sport ist kacke. Alle unbelehrbaren können ja viel Geld für Fitnessprogramme von Rappern ausgeben (Zitat von Massiv: »Zuerst war auf MASSE und alles andere war egal!«). Aber seid lieber vernünftig: Nicht mal dieser süße Racker hat Lust sich zu bewegen.

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2. Mit dem Rauchen aufhören

Wer im Jahr 2017 noch rauchte, hört nie mehr auf. Wer trotz fehlender Fernseh- und Kinowerbung, perversen Bildern auf der Packung und Rauchverboten in Kneipen noch immer zur Kippe greift, ist verloren. Nun gibt es auch so geile E-Zigaretten und das „Ganz-Aufhören“ ist damit noch viel utopischer. Also wenn du schon rauchst, dann genieß es!

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3. Influencer werden

Dafür sind wir alle zu spät dran. Wären wir 12 Jahre alt und wüssten welche trendy App nur heute geil ist, könnte man darüber nachdenken. Da wir aber zu alt für Kinderverträge mit „Bebe“ sind, sollten wir es lieber lassen. Ihr könnt es gerne versuchen, aber das Ding scheitert dann katastrophal. Im ersten Moment versucht man cool auszusehen und dann geht alles schief.

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4. Weniger Alkohol

Eine sinnvolle und lebensverlängernde Maßnahme. Jeden Tag sterben 202 Menschen deutschlandweit an den Folgen von Alkoholkonsum. Trotz dieser Gefahr, ist Alkohol gesellschaftlich sehr anerkannt und bei jeder Gelegenheit dabei. Versuchen wir also erstmal die Menge zu reduzieren und dann dieses Limit voll auszureizen.

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5. Freunde nur noch in stil- oder sinnvollen Posts verlinken

Eigentlich wollen wir alle, dass Personaler von potentiellen Arbeitsgebern über unsere Social-Media-Profile scrollen können, ohne dass wir bei dem bloßen Gedanken daran Schweißausbrüche bekommen. Dennoch verlinken wir uns lieber gegenseitig bei Jägermeister-Sauf-Posts, anstatt unter sozialkritischen Feuilletonartikel der ZEIT. Denn was wäre das Internet ohne ein bisschen Spaß?

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6. Gesünder Essen

Hach, was haben wir nicht alles für Lebensmittelunverträglichkeiten. Also, ca. 23% aller Deutschen haben sowas. Wie intolerant von denen. Trotzdem kann man gewisse Lebensmittel nicht vertragen, ohne es zu wissen. Versuchen wir daher etwas mehr Gemüse, weniger ungesättigte Fettsäuren und auch mal gluten- oder laktosefrei zu leben. Versucht es zumindest mal! Hauptsache frittiert.

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7. Sich politisch engagieren

Dir geht der Rechtsruck auf die Eier(stöcke) und dieser Lindner sollte Hausverbot bei Solarent bekommen? Dann tu was! Du bist Deutschland oder so! Tritt ein für die Dinge, an die du wirklich glaubst. Du hast eine Stimme. Nutze sie! Aber im Ernst: macht was. AfD und Konsorten gehen leider nicht von selbst weg.

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8. Keine peinlichen Anmachversuche mehr

„Hey Püppi, kennste den schon?“ Wer kennt sie nicht, diese charmanten Anbandlungsversuche am Freitag Abend? Man nimmt sich immer wieder vor weniger asozial oder peinlich zu sein, wenn man einen süßen Boy über die anderen Saufbolde am Thresen hinweg erspäht hat. Aber Humor ist eigentlich hilfreich und wenn er/sie keinen hat, dann halt nicht. Scheitert mit Würde oder eben nicht. Euer Ding.

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9. Das Studium erfolgreich abschließen

Och nö! Warum das denn? Studieren ist doch so schön. Man lernt jede Woche was neues. Zum Beispiel welche zwei Sorten Alkohol man nicht mischen sollte oder wie viel Grundlage man wirklich zum Feiern braucht. Das Studium ist schließlich die letzte Bastion der Jugend. Also hoch die Tassen.

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10. Den 4,0 Award nicht gewinnen

Hier wird Scheitern noch groß geschrieben. Der „4,0 Award für außergewöhnliches akademischen Scheitern“ wird auch im nächsten Jahr wieder vergeben. Es wird euch viel zu schwer fallen nicht mindestens eine verhauene Hausarbeit einzureichen. Dafür sind der Fame, die Ehre und auch das Cash einfach zu verlockend!

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In diesem Sinn: Startet gut in das neue Jahr und nehmt euch nicht zu viel vor. Es wird ja doch nichts.

Außer Vorsätzen zum Scheitern gab es die letzten Tage bei ZurQuelle folgende Themen

In Sneak wurde eine leichte französische Komödie gegeben. Wir wie „Voll verschleiert“ fanden, lest ihr hier.

Unsere Redakteurin Hannah gab ihr Herz an diesen supermiesen Text.

Zum Abgesang auf den Haifilm-Trash wurde unsere Rezension von „Sharkenstein“.

Wir haben das Christkind enttarnt.

Wir haben euch 10 Weihnachtsmythen zum Smalltalken an die Hand gegeben. Das kommt auch bei allen Firmen-Weihnachtsfeiern im Januar noch gut 😉

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