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ZurQuelle Magazin

von und für Zaubernde

wir verköstigen was bei anderen im Abfall landet und zelebrieren Trash in allen Formen und Farben. Heute: Viral – absonderliche Pornowürmer machen es sich in menschlichen Körperöffnungen gemütlich.

Worum geht’s?

Die Wurmgrippe geht um. Ein gefährlicher Virus, der die Menschen in gewalttätige zombieartige Gestalten verwandelt und sie durch einen Wurm fremdsteuert, verbreitet sich weltweit. Die Überlebenden befinden sich in Quarantäne, doch der Virus schlägt selbst hier zu.

Emma und ihre Schwester Stacey sind allein als die Seuche ausbricht und versuchen sich zu Hause zu verbarrikadieren. Nachdem der Stiefvater vom Nachbarsjungen Evan ebenfalls infiziert ist, sind sie zu dritt und stehen bald vor der Herausforderung Stacey zu retten.

Frau im Bett mit Pistole.
Die Gun neben dem Kopfkissen – Thug Life.

 Anwärter auf den Olymp des Trashs?

Nun, eigentlich nicht. Abgesehen von klischeehaften Horrorfilmelementen und der ekligen Tatsache, dass die Menschen von einem Wurm befallen werden, der ihnen aus den Ohren kommt, ihnen die Sehkraft raubt und sich mittels Tastsinn und dem Sound eines Geigerzählers orientiert, ist der Film gar nicht mal so trashig.  Einen gewissen Trashfaktor hat die Art wie man befallen wird: Infizierte rotzen dich mit einem Blutschwall an und zielen dabei auf deine Schleimhäute.

Auch der Cast ist ziemlich gut und bekannt: Michael Kelly aus „House of Cards“, Analeigh Tipton aus „Warm Bodies“, Sofia Black-D’Elia aus „Skins“ und Machine Gun Kelly (dessen Performance auf dem Splash 2017 alles abgerissen hat) geben sich die Ehre. Nutzt man die allseits beliebte Suchmaschine nach Definitionen von Trash ab, dann passt Viral hier gar nicht wirklich rein.

In der Sneak: Die Migrantigen und Magical Mysterie

Was haben wir gelernt?

Bist du von einem Wurm befallen, musst du sein Atemloch abkleben. Wenn er keine Luft mehr bekommt, versucht er an die Oberfläche zu kriechen und du kannst ihn aus dir herausziehen (klingt nach einem obskuren Fetischporno).

Typ mit Pistole und Atemschutzmaske.
Auf der Jagd nach den perversen Dreckswürmern
ACHTUNG: DER GROßE 4,0-AWARD!

Welchen Satz würde Tarantino zitieren?

Emma: „Was tun wir hier?“

Evan: „Wir genießen den Moment“

Ziemlicher Badass-Spruch, wenn man sich auf einer Party befindet, auf der sich auch wurmbefallene Menschen tummeln und mit ihrer giftigen Blutrotze alle attackieren wollen. Außerdem ist der Spruch dreist geklaut aus dem Coming-of-Age Film “Boyhood”! Da reden die auch über Momente! Schau hier:

(Das ist die deutlich bessere Version mit Shia LaBeof, die es nicht in den Film geschafft hat.)

Ein Herz für Einhörner

Politisch fragwürdigste Szene

Im Grunde werden einfach die Stereotypen amerikanischer Teenies porträtiert und inszeniert. Es gibt Partys und Alkohol für Minderjährige. Die ZurQuelle-Redaktion ist empört und distanziert sich ausdrücklich!  

Mädchen mit Handy.
Steht noch Korn im Kühlschrank?

Ist das Trash oder kann das weg?!

Du hast Lust auf leichte Unterhaltung mit viel Spannung? Dann gönn dir Dicker (bzw. Dicke)! Der Film ist recht gut gemacht, nichts ist wirklich überraschend oder neu, aber ein bisschen Grusel und ein bisschen Ekel reichen ja manchmal schon für ein nettes Filmerlebnis aus.

Die letzte Folge von „Taste the Waste“ könnt ihr hier nachlesen!

Du willst auch so einen ekligen Wurm in dir spüren, traust dich aber nicht es zuzugeben? Kein Problem! Gehe einfach mit dem Tor Browser in unseren Shop und bestell dir das geile kleine Fetischmagazin ZurQuelle – es lockt Monsterwürmer magisch an. HIER geht’s zum Shop!