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ZurQuelle Magazin

Das gesellschaftskritische Popmagazin

Das ZurQuelle Magazin ist fünf Jahre alt. Seine. Seine 17., die Jubiläumsausgabe kommt deswegen mit dem Besten, was eine halbe Dekade kreativer Journalismus zu bieten hat. Journalismus, der auch anders kann.

Das ZurQuelle Magazin wird fünf Jahre alt. Für ein unabhängiges Magazin, das nur vom Herzblut seiner Mitglieder und der Liebe seiner Unterstützer:innen lebt, ist das ein methusalemisches Alter, wenn nicht älter. Deswegen ist diese 17. Ausgabe auch beides: Ein Blick in das, was uns in fünf Jahren so großartig hat werden lassen, und gleichzeitig ein Blick nach vorne – auf dass wir noch großartiger werden.

Sarah Emminghaus hat drei Frauen getroffen, die sich katholisch und Feministin nennen – wie geht das zusammen?

Beides hing und hängt natürlich von den Menschen ab, die an dem Projekt ZurQuelle mitarbeiten. Und dass der Gedanke dahinter ein inklusiver ist. Die Autor:innen und Redakteur:innen der Glauben-Ausgabe bestehen deswegen aus drei Gruppen: Unserer aktuellen Redaktion, den Teilnehmer:innen eines Seminars an der Uni Potsdam, in dem wir ihnen allerlei zum Magazinmachen erklärt haben – wie finanziert man sowas, wie gründet man es, wie vetreibt man es und natürlich: Wie kann man als freie:r Journalist:in auch jenseits dessen Geld verdienen?

Außerdem haben wir unsere liebsten Autor:innen und Grafiker:innen aus fünf Jahren ZurQuelle gebeten, ein letztes Mal in den Ring zu steigen, um unseren Weltmeistertitel zu verteidigen.

Die schamanischen Mächte rufen dich – finde dein Krafttier. Ist es das Nashorn, der Hund oder sogar Pegasus? Wir verraten es dir.

Don’t Turn Back the Handy of Time

Fünf Jahre. In so langer Zeit passiert viel. Chefredakteure lassen sich Bäuche wachsen, Redakteur:innen ver- und entlieben sich und aus 60 Seiten Magazin werden 150. Einen Journalistenpreis haben wir gewonnen, das Verschenk-Konzept auf ein Bezahlmodell umgestellt und dabei stetig an Qualität und Konzept gefeilt. Das ZurQuelle Magazin ist in fünf Jahren besser geworden. Und nicht nur ein bisschen. Heute ist es das beste Magazin der Welt – und diese Jubiläumsausgabe beweist es.

Sie trägt das Oberthema »Glauben« und kommt wie immer mit viel lustigem Blödsinn daher, Texten, die zum Nachdenken anregen und einer Prise Gesellschaftskritik. Und in »Glauben« steckt natürlich nicht nur das Offensichtlichste. Klar, es gibt den Bericht einer Kindheit auf der Klosterschule und eine Reportage aus Brasilien, wo evangelikale Kirchenvertreter nach weltlicher Macht und Reichtum streben.

Evelyn Toma will sich alle Entscheidungen von einem Pendel abnehmen lassen. Schon die erste Erkältung macht ihr einen Strich durch die Rechnung.

Es gibt aber auch die Frage, ob feministische Utopien richtungsweisend für die Zukunft sein können und die wohl dilettantischste Geisterjagd seit Ghost – Nachricht von Sam (das Musical mit Alexander Klaws). Wir waren außerdem beim deutschen Karneval in Namibia und haben dort dessen rechtsextreme Bräuche kennengelernt.

Außerdem hat Liv Albert einige Texte beigesteuert. Die Kanadierin macht den großartigen Podcast „Let’s Talk About Myths, Baby“. Sie erzählt darin griechische Mythen nach und verleiht ihnen einen aktuellen Spin, indem sie immer wieder herausstellt, wie kaputt das Frauenbild damals war. Außerdem ist er sehr, sehr lustig.

Patrick Müller findet, Lovacraft sei ein Rassist gewesen. Er mag seine Werke trotzdem.

Printjournalismus lebt!

Wir glauben, dass unser Printjournalismus die Zukunft ist. Wir bereuen keine der zahlreichen Stunden, die wir über Jahre in die Entwicklung eines lebendigen und vielseitigen Magazins gesteckt haben. Und wir glauben auch an ein reflektiertes, humorvolles und selbstironisches Publikum, das diese Arbeit zu schätzen weiß. Und wir holen es dort ab, wo es ist: Am Club-Tresen beim vierten Gin Tonic über Macrons EU-Reform streitend und sich gegenseitig in den Ausschnitt guckend. Oder so.

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