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von und für Zaubernde

Das letzte Einhorn ist tot, wir haben es getötet. Die edelsten aller Fabeltiere, die Einhörner (altgriechisch “Einhorn”), haben uns verkauft. Was machen wir nun?

Eine verirrte Seele hat entschieden, dass ein gigantischer Keratim-Auswuchs auf der Stirn den Zuckeranteil von Pferden erhöht. Seitdem sind Einhörner süß. Die Art von süß, die auch furzende Babys süß sind, bis der Geruch der Verwesung in die Nase kriecht.

 

Filmkritik-Unsinn? „Der Wein und der Wind“

Mehr süßer Unsinn? Hier ist die Nyan-Cat.

Niemand versteht das, aber alle machen mit. Postkarten und Filme haben die Trendlawine in Gang gesetzt, die mittlerweile zum Sharknado geworden ist. So schmiert man sich Einhornrotze Gesicht, sehnt sich nach Einhornfürzen und stülpt sich Einhörner über die Geschlechtsteile.

Traurige Einhörner schwimmen fett im Wasser

Ein gehörntes Pferd auf jedwedem Produkt verspricht höhere Absätze durch seinen Cuteness-Faktor. Der Narwal, das Wasserpendant des Einhorns, guckt unterdessen traurig, weil er fett und ungeliebt ist. Glücklicherweise wird er von Inuits und Kanadiern tot geprügelt und gegessen. Das schlägt mindestens so auf den Magen wie eine Kanne Einhornfleisch, die auf Einhorn-Klositzen besonders kraftvoll entladen wird.

 

Hippieeskes-Holi-Festival-alle-haben-sich-lieb-Image macht aus Pferdeäpfeln kein leckeres Softeis. Selbst wenn der Schiss besonders farbenfroh an den Pobacken klebt.