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ZurQuelle Magazin

von und für Zaubernde

Alles begann mit einem Abschiebungsplan. Zur zünftig-deutschen Frühaufsteherzeit versammelte man sich um 2 Uhr 30 im schwäbischen Dörflein Ellwangen, um einen 23-jährigen Togoer nach Italien zu schicken.

Bestimmt zwitscherten bereits die ersten Vöglein, als ein »Schlag ins Gesicht der rechtstreuen Bevölkerung« (Horsti Seehofer, CSU) das morgendliche Idyll erschütterte. Wumms machte es, die verschlafenen Eichhörnchen wurden einmal durchgeschüttelt. Und 150 Menschen sagten nein zu einer Abschiebung.

Apocalypse Now

Das war’s jetzt mit dem Rechtsstaat. Sachen packen, der Weltuntergang ist leider doch ausgebrochen.

Auf die Anti-Abschiebe Industrie der SPD, Linken und Grünen kann man bei der Durchsetzung von Law und Order jedenfalls bestimmt nicht zählen. A. Dobrindt, zuständiger Townsherriff für Endzeitfragen, hat das ganz richtig bemerkt. Auch hier hat selbstverständlich die Antifa-Lobby ihre Finger mit im Spiel. Mit Andrea Nahles an der Spitze ist diese durch ihren tiefschürfenden Einfluss lange schon die heimliche Meinungsgeberin in weitreichenden Entscheidungen. Immerhin versammelt man sich trotz der Umstände noch gemeinsam auf dem Zugspitzen-Gipfel, um Flüchtlingsfragen spielerisch zu erproben:

Die richtige Arbeit bleibt jetzt aber natürlich wieder an Horsti und seinen Leidensgenossen von der Polizei kleben. Mit Stacheldraht, Videoüberwachung und bosstransformierter Muskelmasse soll in »Ankerzentren« für die Abschottung und das in Schach halten von Geflüchteten gesorgt werden. Nicht, dass die hier wie Bäume rumwurzeln und ihre Sprösslinge auch noch in den steuerfinanzierten Werteunterricht schicken!?

»Eskalation der Willkommenskultur« hieß es irgendwo. Die Frage ist nur, wer da eigentlich eskaliert.

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