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von und für Zaubernde

Einfach raus: Die Macher:innen hinter dem Projekt BreakOut sammeln Geld durch Reisen.

Ungewaschene Menschen, die auf der Straße Passanten anbetteln und schlafen und orangene Motto-Shirts tragen, dürften den meisten etwas suspekt erscheinen.

Das ist den Teilnehmer:innen von “BreakOut” aber egal. Um Geld für die Spendenorganisation „Jambo Bukoba e.V“ zu sammeln, schließen sie sich zu Teams zusammen, satteln die Reiserucksäcke und fahren los. Wer in 36 Stunden am weitesten kommt, gewinnt. Sponsoren spenden pro gereisten Kilometer und zusätzlich für absolvierte Challenges.

Sonnentänze im Schnee und Berliner-Luft-Shots an der spanischen Riviera als soziales Engagement. Klingt super leicht, darf die Teams allerdings keinen Cent kosten.

Reality Check für BreakOut: In Spanien ist Trampen verboten

“BreakOut” baut auf die Hilfsbereitschaft fremder Menschen. Es wird gewandert, getrampt und geredet. Denn um Fremde davon zu überzeugen, sofort zwei Zug- oder Flugtickets zu sponsoren, braucht es Offenheit und Spontanität.

Sarah und Sabou aus Berlin, das Team “Mitose”, kassierten viele unangenehme Blicke bevor ein Ehepaar ihnen schließlich einen Flug nach Barcelona schenkte.

Im Freudenrausch vergaßen sie allerdings ein kleines Detail: Trampen ist in Spanien verboten. So genossen sie zwei Nächte lang den Komfort spanischer Straßen, bevor sie von einem freundlichen jungen Mann namens Jesus aufgegabelt wurden. Ja, Jesus. 1.998 km legten die beiden insgesamt zurück und sicherten sich damit den zweiten Platz.

Ein einfacher Klick hätte es aber doch auch getan?  Vielleicht schon.

Aber beim herkömmlichen Spenden lernt man gewöhnlich keine neuen Länder, Menschen und Herausforderungen kennen. Und es gibt ja genügend Sprichworte, die belegen, wie wichtig diese sind.

 

Mehr über das Studentenprojekt “BreakOut” erfahrt ihr hier.