Zum Seiteninhalt

ZurQuelle Magazin

Das gesellschaftskritische Popmagazin

Hi! Spencer thematisieren Angst, Unzulänglichkeit und Scheitern und machen dabei selbiges zur Überwindungsstrategie. Ihr neues Album »Nicht raus, aber weiter« bildet eine Trias aus Aufbruch, Resignation und Auferstehung. »Ich habe geschworen, schöner zu scheitern« singt Frontmann Sven Bensmann darauf und arbeitet die inneren Konflikte auf dem Weg zur Selbsterkenntnis auf. Welche Musik ihn auf seinem Weg am meisten geprägt hat, verrät er ZurQuelle im Interview.

Der erste Song, den ich bewusst gehört habe

Viele Leute erinnern sich an ihre erste Single oder ihr erstes Mixtape. Bei mir war es tatsächlich ein MP3-Player. Ein paar MB groß, ich glaube keine 50 Songs passten da drauf. Wenn ich ehrlich bin, habe ich auf diesem Stick mit 11 oder 12 Jahren mehrere Songs zum ersten Mal bewusst gehört. »Der Graf« von den Ärzten, »Andere Mütter« von den Sportfreunden und vieles mehr.

Der Song, der mich an meine Schulzeit erinnert

Ich habe während meiner Schulzeit, wie fast alle in unserer Band, angefangen in den Schul-Ensembles Musik zu machen. Drei von uns fünf waren zusammen in der Big Band. Ich erinnere mich da immer gern an den allerersten Song, den ich jemals auf einer Bühne gesungen habe. Das war »Have A Little Faith In Me« von Joe Cocker.

Der Song, der mich dazu gebracht hat, selber diese Musik zu machen

Puh, eine verdammt schwere Frage. Das war sicher nicht nur ein Song. Und auch ganz sicher nicht nur ein Song aus einem bestimmten Genre. Irgendwann hab ich gecheckt, dass Musik was verdammt Großes ist. Darauf hatte ich Bock. Aber nicht nur aufs Hören, unbedingt auch aufs Machen.

Der Song, der mich zum Weinen bringt

Leute, das ist deep! Und wenn ich jetzt ehrlich antworten würde, dann könnte mir niemand folgen, weil ich aus sehr persönlichen und speziellen Gründen emotional werde. Sagen wir mal so: Es muss schon etwas mehr als ein Song über die Liebe zwischen zwei Menschen sein…

Der Song, den ich gerne selber geschrieben hätte

»American Pie« von Don McLean. Ein Wahnsinns-Ding. Ich glaube der Song hat acht Strophen und geht sieben Minuten. Tolles Teil. Oder »Last Christmas«, aber nur für die Altersvorsorge.

Der Song, auf den ich am meisten stolz bin

Den kennt noch keiner, denn er ist erst ab dem 15.02.2019 auf dem Album »Nicht raus, aber weiter« zu hören. Er heißt »Hinter dem Mond«.

Der Song, der mich wütend macht

Hör ich nicht, ich bin nicht gern wütend.

Der Song, den ich am liebsten live spiele

Das ist auch »Hinter dem Mond«. Bisher haben wir den nur im Proberaum gespielt, aber auf unserer Raus und weiter-Tour 2019, wird es den auch für alle anderen live zu hören geben.

Der Song, der mich aufbaut, wenn ich down bin

Definitiv »St. Elmos Fire« von John Parr. So viel Aufbaustimmung wie man sich nur vorstellen kann in einem Song. Wieder sehr persönlich.

Der Song, der auf meiner Beerdigung laufen soll

Ganz bestimmt keiner von den Songs auf meinem ersten MP3-Player. Obwohl der Graf textlich ein paar Zeilen hat, die jeder Mensch bestimmt sehr gerne über sich hören würde: »Ja früher war er das mächtigste Wesen zwischen Zeit und Raum«. Das ist aber hoch gegriffen.

 

Hi! Spencer auf Social Media und im »Internet«:

www.facebook.com/hispencerhi

www.instagram.de/hispencer.musik

www.hispencer.de

www.youtube.de/hispencerband

Hi! Spencer – »Wo immer du bist«

Du hast Lust auf mehr vom ZurQuelle-Magazin? Dann schau hier!

Mehr Musik?

Wir haben Nicola Rost, die Frontfrau von LAING getroffen.

Bestellt euch hier die wunderschöne Printausgabe. Oder holt euch gleich ein Abo. Unterstützt uns bei Steady. Und kommt doch einfach mal vorbei. 

Du hast Lust auf mehr vom ZurQuelle Magazin? Wir freuen uns auf dich bei FacebookTwitter und Instagram.