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Das gesellschaftskritische Popmagazin

Wir schauen für euch jede Woche die schönsten filmischen Absurditäten. Egal ob Zombies, Monster, Roboter oder Killertiere. Diese Woche: Doggie Tails. Ein kurzweiliges, lehrreiches Vergnügen mit vielen süßen Perros.

Die Story

Lucky ist eine süße Hündin. Ihre Familie besucht die Omi. Leider hat die eine Hundehaarallergie. Deswegen muss die arme Lucky ins “Brooklyn Dog House”, ein kleines Hundehotel. Dort fühlt sie sich einsam. Doch schnell lernt sie neue Freundinnen und Freunde kennen: Besonders mit Patches versteht sie sich sehr gut. Patches wartet schon sehr lange im Dog House auf eine Familie (ohhh….). Lucky und Patches verstehen sich auf Anhieb und gemeinsam mit den anderen Hundis erleben sie viele Abenteuer und (…SPOILER ALERT) auch auf Patches wartet ein Happy End.

Lest hier, wie süß Hunde- und Affenbabys wirklich sind.

Anwärter auf den Olymp des Trashs?

“Doggie Tails” ist sympathische Unterhaltung für die ganze Familie. Der Film ist recht schlicht gemacht, aber Trash? Niemals! Eher die beste Tierkomödie seit “Ein Schweinchen namens Babe”, “Animal Farm” und “Mega Shark vs. Giant Octopus”. Er hebt sich damit von den Filmen ab, die die verantwortliche Produktionsfirma Troma sonst veröffentlicht. Dies wird auch kritisch in einem Kommentar auf Youtube beleuchtet: “This from the company that has a film where a kid gets his head ran over “.  Angeblich wird Lucky von der Person synchronisiert, die auch das kiffende Handtuch Towelie in der Serie South Park spricht (Quelle: Youtube Kommentar).

 

 

Trinkspielideen

Bei jedem lustigen Hundesong trinken und mitsingen. Wer sich das nicht traut, muss doppelt trinken. Aber STOP, wenn ihr noch nicht erwachsen seid! In diesem Fall kommt ihr nämlich noch nicht ans Schnapsregal. Das bedeutet: Erstmal die Mutti nach dem Schlüssel fragen und euch einen großen Hocker suchen.  

Was haben wir gelernt?

Der Film erfüllt einen klaren Bildungsauftrag. Am Ende werden alle vorkommenden Hunderassen ausführlich vorgestellt. Auch die Songs, die sich prima zum mitsingen eignen, sind klug, lehr- und geistreich:

“some dogs are big,

and some dogs are small,

some dogs are long,

and some dogs are tall…”

Mehr von Troma? Schaut mal hier!

Welchen Satz würde Tarantino zitieren?

Es gibt es nicht viel zu zitieren, aber die Songs sind wunderschön und die super süßen Hunde wurden vermutlich wirklich im Tierheim gecastet. Das würde auch Herrn Tarantino gefallen. Auch die Hintergrundmusik, die klingt wie die elektronische Begleitung von einem 10 Euro Casio Keyboard, begeistert.

 

Politisch fragwürdigste Szene

An dem Film ist absolut nichts politisch inkorrekt oder in sonstiger Weise kontrovers. Er ist einfach nur wunderschön, liebenswert und umgarnt sanft die Herzen von Tierfreunden aus aller Welt. Im Gegensatz zu so manchem Hollywoodfilm, sind wegen dieses Streifens auch keine Tierrechtsorganisatoren auf die Barrikaden gegangen. Die Hundis bekamen alle ausreichend Leckerlis, daran besteht kein Zweifel.

Hier ein süßer Hund! Hat nix mit dem Film zu tun. Egal.

Fazit

Ein großartiger, wenn auch mit nur 30 Minuten recht kurzweiliger, Film. Er rührt an vielen Stellen zu Tränen, besonders mit seinem rührenden Happy End. Und auch als großer Mensch lernt man viel. Besonders, wenn man für die Quelle schreibt und dementsprechend nicht viel in der Birne hat. Da fühlt man sich nach dem Film, wie andere Leute nach Abgabe der Bachelorarbeit.

Die letzte Folge von „Taste the Waste“ könnt ihr hier nachlesen!