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ZurQuelle Magazin

von und für Zaubernde

John F. Kennedy starb 1963 an Rückenschmerzen. Ohne diese hätte sein Mörder ihn womöglich nicht töten können. Aber was lernen wir daraus für uns?

John F. Kennedy hatte Rücken. Was mit einer Sportverletzung in der Studienzeit begann, verschlimmerte sich während eines Einsatzes als Soldat im zweiten Weltkrieg. Nachdem sein Kriegsschiff von einem feindlichen U-Boot gerammt wurde, konnte Kennedy fortan kaum noch aufrecht stehen.

Trotzdem wurde der Kriegsheld Senator und die Rückenschmerzen immer schlimmer.

Um ihm ein einigermaßen normales Leben zu ermöglichen, setzten Ärzte eine Metallplatte in seinen Rücken ein. Als diese das umliegende Gewebe entzündete und wieder entfernt werden musste, blieben ihm nur noch Medikamente und Schmerzmittel. Kennedy schluckte und spritzte sich alles, was irgendwie Linderung versprach, darunter auch die damals neumodische Droge “Speed”.

Sex, Drugs and chronic back pains” war John F. Kennedys Leitspruch.

Ein verstecktes Stützkorsett sollte zeitlebens den Rücken des angehenden Präsidenten stabilisieren. Denn schon seit Franklin D. Roosevelt wussten kluge Wahlkampfstrategen, dass ein „Krüppel“ nicht ins Weiße Haus gewählt werden würde. Roosevelts Rollstuhl war dementsprechend nur selten zu sehen, stattdessen wurde ihm ein schwerfälliges Exoskelett angelegt, um den Anschein zu erwecken, er könne von selbst stehen.

John F. Kennedy hatte es besser als Roosevelt. Durch Sport und Massagen konnte er seine Rückenprobleme lindern. Das Korsett wurde überflüssig. Trotzdem trug Kennedy es weiterhin. Bis zu seinem Tod.

Keine Lust mehr auf dieses ganze Theater?!

John F. Kennedy versuchte sein Leben lang vergeblich, das Männerkorsett modisch zu machen.

Am 22. November 1963 wurde Kennedy erschossen. Zweimal trafen ihn die Kugeln eines Gewehrs. Der erste Schuss traf seinen Nacken. Eine solche Verletzung ist lebensgefährlich, damals wie heute. Die Heilungschancen stehen schlecht, aber Kennedy war immerhin Präsident – “Da wird doch was zu machen sein”.

Wer von euch starke Nerven und einen kräftigen Magen hat, kann sich das Video des Attentats angucken. (Echt ekelig!)

Nach dem Eintreten der Kugel sank Kennedys getroffener Körper nach vorne. Das Stützkorsett aber dämpfte diese Bewegung, der Oberkörper konnte nicht so weit nach unten sinken, wie es normal gewesen wäre. Kennedy blieb im Schussfeld. Lee Harvey Oswald, Kennedys Mörder (?! !!!!! SCHAUT DAS VIDEO LEUTE; ITS DSA DIE WAHRHIT? WIRKLIHC?) zielte erneut – der zweite Schuss traf Kennedy in den Kopf.

Hat hier jemand Verschwörungstheorie gesagt?

Möglicherweise hätte Kennedy das Attentat also überleben können. Das vermutet zumindest der Neurochirurge Dr. T. Glenn Pait in einer aktuellen Publikation im “Journal of Neurosurgery”. Er nennt Kennedy den “ungesündesten Präsidenten, den Amerika jemals hatte”.

Achtet also auf euren Rücken, konsumiert viele Drogen, aber macht auch mal etwas Sport. Vielleicht werdet ihr irgendwann US-Präsident. Kennedy hat vor allem auf den Matratzensport gesetzt und ordentlich gebumst. Um der Sexmachine noch näher zu sein, gibts hier eine Musikempfehlung für euch:

 

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