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ZurQuelle Magazin

von und für Zaubernde

Wir lieben Jack Dorsey. Der charmante Konversationskünstler überzeugt sogar nachbohrende CNN-Reporter. Twitter? Ein liebenswürdiges Familienunternehmen.

Twitter, das ist doch dieses süße Mini-Startup aus dem Café Oberholz, oder? – Ein legitimer Gedanke, wenn sich CEO Jack Dorsey aus den LSD-Höhlen des Silicon Valley vor die Kameras verirrt. Nach altbewährter Mark-Zuckerberg-Strategie hat sich der bärtige Tech-Hippie am Wochenende bei CNN zu einem seiner sagenumwobenen Interviews überreden lassen.

Und jetzt, Jacky, Karten auf den Tisch! Ist Twitter ein von Hate Speech und verschwörungsthoretischen Fundis durchsetztes Rumgröl-Portal? Kann auf deiner Plattform außer dem nächsten Shitstorm gegen Journalisten und Nazi-Bots noch normale Debatte stattfinden? Klar, sagt Jacky. Schau dir doch mal die KPop-Hashtags an. Man muss sich den ganzen toxischen Rant ja auch nicht antun.

Und wer sich den 9/11-Umdeuter und jüdischen Finanzverschwörungs-Experten Alex Jones nicht reinziehen will (so wie Apple, Spotify, YouTube und sogar YouPorn), der kann ja immer noch Kochrezepte angucken. Ganz einfach ist das. We love you for your democratic instinct, Jacky. Nimm unser Herz, du alter Freiheitskämpfer. Wenn du dich in einem Jahr wie dein Facebook-Kollege vor dem Kongress verteidigst, brauchst du es vielleicht.

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