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von und für Zaubernde

Einen Tag nach der Wahl verkündet Frauke Petry ihren Austritt aus ihrer eigenen Partei. Mit ihren Fraktion-Partnern hat sie seit Wochen kein Wort gewechselt. Die rechtsradikale Aussagen Gaulands wertet sie als „Entgleisungen“, sie kann sich mit der AfD nicht mehr identifizieren. Ihren Mann Marcus Pretzel schleppt sie gleich mit ins politische Niemandsland.

Ihr Timing ist genial. Monatelang hat sie rechten Enthusiasmus vorgetäuscht und sich von Ossis und Assis in den Bundestag wählen lassen.
Jetzt, da ihr die fetten Abgeordnetenbezüge sicher sind, kehrt sie der Partei den Rücken. Fuck yeah, deutsches Wahlsystem! Die Brötchen sind verdient, jetzt heißt es in die Zukunft sehen. Die ist blau.
Schon am 3.7. wurde auf Frauke Petrys Namen die Internet-Domain „www.dieblauen.de“ registriert.
Keimt da etwa die nächste gutbürgerliche Nazi-Light Partei auf?
Der Name jedenfalls klingt sehr deutsch. Kühl und stramm wie Höcke…ääh, Hacke.
Prost!