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ZurQuelle Magazin

von und für Zaubernde

Heute Morgen hat Donald Trump einen virtuellen Schwanzvergleich mit Kim Yong Un gewagt. Diese Nachricht und Metapher hast du sicher schon mitbekommen. Meine Schwester auch. Ihre Reaktion war kurz und prägnant: „Haha.“ Dieses Wort, dieser Laut (?) hat mich wachgerüttelt. Es war kein Wickie-mäßiger Heureka-Moment, aber ein Unbehagen jenseits des üblichen Schulterzuckens.

Es ist 2018 und wir sterben immer noch mit 80. Manchmal spazieren ein paar wenige von uns auf dem Mond herum, auf der Erde laufen wir weiterhin zu Fuß zur Arbeit. Wir fahren mit Erdöl, statt Hovercrafts, Diabetes ist unsere Pest und Trump Präsident. Wir vertrauen auf den gesunden Menschenverstand eines kommunistischen Tyrannen aus Nordkorea. Darauf dass er besonnen mit nuklearen Drohungen umgeht. Nukleare Drohungen vibrieren sich mit 140 Zeichen ihren Weg in unsere Taschen. Manchmal protestieren wir, manchmal  gehen wir dafür sogar vor die Tür, meistens sind wir nur ironisch. Was geht hier eigentlich ab????!!!

Ich habe mich nicht vor meiner Schwester aufgebäumt und diese grimmige Rede geschwungen. Es war auch erst halb acht. Politische Witze sind besser als Lethargie, aber im Endeffekt helfen sie niemandem. Protestieren hilft. Diplomatie hilft. Handeln hilft. Lasst uns bitte alle gemeinsam unsere Hintern vom Sofa schwingen. Macht meinetwegen einen Flashmob und Hashtag draus. Es ist noch nicht zu spät für einen Neujahrsvorsatz.

Beginne deine geistige Revolution mit dieser Sofalektüre:

Scheitern und Arbeiten, eine unschlagbare Kombination.

Neujahrsvorsätze, die sich jeder vornimmt und keiner durchzieht.

Putin, noch so ein Spinner. 10 Menschen, die Russland garantiert besser regieren.

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