Zum Seiteninhalt

ZurQuelle Magazin

von und für Zaubernde

Man liest und hört ihn überall, wir alle kennen ihn. Er sitzt in sämtlichen Chefetagen, dem Bundestag und in Talkshows und hat dennoch Angst, seiner Stimme beraubt zu werden: Der alte, weiße Mann.

Es ist aber auch wirklich gemein: Auf einmal soll der weiße Mann nicht mehr alles tun und sagen können, was er möchte, OHNE Konsequenzen? Oder noch schlimmer, er soll sich mit seinen Privilegien auseinandersetzen? Pah, nein danke!

Es ist Zeit für den Mann, seinen Mann zu stehen und seinen käseweißen Schwabbelpopo wieder gen Sonne zu halten. Die Glanzzeiten sind noch nicht vorbei! Jetzt wird geladen und zurückgefeuert – mit den gleichen Waffen, die die linksgrün-versifften Queerfeministinnen (Nein, hier wird NICHT gegendert, das sind alles Frauen!) auf sie richteten.

Wer ist hier Kartoffel?

Mittlerweile reicht es den gelangweilten Weltverbesserinnen nicht mehr, dem starken Geschlecht abzuverlangen, seinen Safe Space im Vorstandsvorsitz zu teilen. Jetzt haben sie sich neben #MeToo noch einen schwachsinnigen Hashtag einfallen lassen: #MeTwo. Und nennen den armen weißen Mann jetzt Alman oder Kartoffel oder eben weißen Mann.

Was das ist? Ganz klar umgekehrter Rassismus. Nicht, dass der weiße Mann jemals groß was gegen Rassismus gehabt hätte, denn bis heute sichert der ihm seine Vorherrschaft auf dem Wohn- und Arbeitsmarkt. Aber jetzt muss er sich ja selber mit seiner Hautfarbe und vor allem – seinem Handeln – im gesellschaftlichen Kontext auseinandersetzen. Und das ist echt fies.

Denn jetzt wirkt der weiße Mann nicht mehr wie das Alphatier, sondern wie ein ignorantes Arschloch. Wie einer, der sich aufgeklärt gibt und dennoch patriarchale und rassistische Systeme aufrechterhält, damit die Weiber und die Schwarzen nie an seine Stelle rücken können. Und wie einer, der sich über das Wort „Kartoffel“ aufregt, aber NIEMALS Schokokuss sagen wird.

Also: Durchhalten, Männers! Ihr habt doch völlig recht: Warum ändern, was so schön war? Bleiben wir bei den beleidigenden Worten für Farbige und Frauen und lassen wir den weißen Mann in Ruhe. Das hat bisher gut funktioniert (für den weißen Mann) und wird es dann auch weiterhin (für den weißen Mann).

Lust auf mehr? Dann schau hier!

Deine letzte Hausarbeit ist so richtig versaut? Also unter der Noten-Gürtellinie? Schick sie uns und mach sie zu Geld!

Yana hat beim Festivalaufbau viel Schnaps getrunken. So schön ist es auf dem Bergfunk.

Asperger und Mord geben eine humorvolle Kombi ab, wie die letzte Sneak bewies.

Du hast Lust auf mehr vom ZurQuelle Magazin? Wir freuen uns auf dich bei FacebookTwitter und Instagram.