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ZurQuelle Magazin

von und für Zaubernde

Damit eure nächste Hausarbeit eine sichere 1,0 wird, findet ihr hier ein paar Hausarbeiten Tipps.

Ihr schiebt seit dem ersten Semester Seminar- und Hausarbeiten vor euch her? Ihr fühlt euch unsicher, findet oft nicht die passenden Formulierungen oder euch fehlt einfach die Inspiration?

Hier ein paar praktische Tipps und Anregungen, die euch helfen werden in Zukunft innovative und kreative Texte abzuliefen. Eure Dozent:innen werden es euch danken!

Es folgen die geheimen Insider Tricks für das erfolgreiche Schreiben von Hausarbeiten, die du in keiner Einführungsveranstaltung oder Tutorium lernen kannst. Bitte schön, gern geschehen!

1. Nutze als Einleitung eine kurze Anekdote

Der Kontakt zwischen Dozierenden und Studierenden ist nicht so eng, wie er eigentlich sein sollte. Deswegen: bring doch etwas Farbe ins Leben aller Beteiligten. Statt die alte dröge Leier über die Relevanz deines Themas (Forschungsstand, blablaba…), erzähl doch was von dir! Wie dein Wochenende war, was dich gerade so bewegt. oder rede über deinen allgemeinen Gesundheitszustand. Es gibt hier keine Regeln: wenn du en détail von deiner letzten Magen-Darm-Erkrankung erzählen möchtest, ist das vollkommen in Ordnung! Das lockert den Text auf und schafft eine persönliche Ebene zwischen dir und der Leser:in.

2. Zitiere aus Krimis, Kinderbüchern und Groschenromanen

Ständig dieses gegoogle nach Fachartikeln, vorbestellen von Monografien in der Uni-Bibliothek und durchforsten von Sammelbänden. Erspare es dir! Die meisten wissenschaftlichen Texte kennen die Dozierenden doch sowieso schon. Bau lieber ein paar Zitate aus Kinderbüchern ein . Das wird bei der:dem Lesenden positive Erinnerungen an seine:ihre eigene Kindheit wecken und ihm:ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die Zitate müssen dabei nicht zwingend in den Kontext passen. Ein Beispiel:

Foucault beschreibt die Machtmechanismen der Disziplinierung als subtil und erkennt sie besonders in Details: „Petersen half Findus in seine Hütte. Die war so sicher, daß [sic!] kein Fuchs zu Findus hineingelangen konnte. […] Der Milcheimer schepperte prima“ (vgl. Nordqvist 1991: 15).

3. Verwende statt seriöser Studien Statistiken aus Schmier- und Klatschblättern

Die großen Studien kennt doch mittlerweile jeder. Warum nicht mal eine Leser:innenbefragung der Apothekenrundschau aufgreifen? Oder die Sendung „Familien-Duell“ einbauen („100 Leute haben wir gefragt…“). Das ist doch viel erfrischender als schon wieder über die PISA-Studie zu diskutieren.

4. Unterstreiche deine Message mit Memes. Oder mal was schönes in Paint

Kreativität wird heutzutage immer belohnt. Die Leute wollen Querdenker:innen. Also warum langweilige Grafiken aus SPSS oder Stata, wenn du im Internet tausend witzige Bilder findest? Zu allen Themen! Du kannst natürlich auch dein eigenes Meme basteln oder klassisch mit Paint kreativ werden. Letztere Variante lohnt sich besonders bei älteren Dozent:innen, denen das Internet noch nicht so vertraut ist. Schließlich werden auch sie Paint von ihrem Rechner mit Windows 3.1 zu Hause kennen.

5. Zitiere dich selbst und gib deine Meinung als wissenschaftliche Theorie aus

Wenn man im Unibetrieb bestehen will, muss man absolut von sich überzeugt sein. Deswegen: mach keine halben Sachen! Erhebe deine Meinung zum wissenschaftlich anerkannten Konsens, beleidige namhafte Theoretiker:innen und zitiere eigene Texte. Das ist auch in Ordnung, wenn diese nie veröffentlicht wurden (seien wir ehrlich, wer prüft das schon?). Führe doch einfach Tagebuch, dann hast du schon etwas worauf du zurückgreifen kannst. (Selbst-)zweifel sind nicht erlaubt. Sprich in deiner Arbeit von dir am besten in der dritten Person.

Beispiel: Die dargelegte Annahme deckt sich mit der Theorie Felix Bardorfs, welche eindrucksvoll zeigt: „Die Quelle ist das beste Studierendenmagazin Deutschlands […] und der Welt“ (Bardorf 2016, S.1).

6. Bau geheime Gewinnspiele ein

Die wenigsten Dozierenden werden deine Hausarbeiten zuende lesen. Das ist ein Fakt. Und ZurQuelle hat die besten Fakten! Um zu überprüfen, ob dein:e Korrektor:in auch nur ansatzweise so viel Arbeit in deine Arbeit steckt wie du, bau eine Möglichkeit zur Überprüfung ein. Schreib doch in einem der langweiligsten Kapitel irgendwo im Mittelteil mitten in den Text “Wer das liest, kriegt einen Kasten Bier”. Spiel, Spaß und Belohnung bereiten auch Dozent:innen Freude. Und freudige Dozent:innen geben gute Noten.